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ÖGK und Finanzamt - Schrittweiser Abbau von coronabedingten Rückständen

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ÖGK und Finanzamt - Schrittweiser Abbau von coronabedingten Rückständen

Zahlungserleichterungen bei der Österreichischen Gesundheitskasse

Um die coronabedingten Rückstände sukzessive abzubauen wurde Ende 2020 vom Gesetzgeber ein 2-Phasen-Unterstütungspaket beschlossen. Anbei finden Sie einige wichtige Informationen dazu: 

Zahlungsziel 31.03.2021
Gesetzlich vorgesehen ist, dass die aufgelaufenen Rückstände bei der Österreichischen Gesundheitskasse für den Zeitraum Februar 2020 bis Februar 2021 bis zum 31.03.2021 zu begleichen sind. Können die Beiträge nicht oder nur teilweise beglichen werden, kann die ÖGK Ratenzahlungen bis längstens 30.06.2022 (Phase 1) bzw. unter erhöhten Voraussetzungen bis 31.03.2024 (Phase 2) gewähren. Ein elektronischer Antrag steht ab Anfang März im WEBEKU-Portal der Gesundheitskasse zur Verfügung. 

Die Beiträge für Mitarbeiter in Kurzarbeit, Risikofreistellung oder Absonderung sind von Stundungen bzw. Ratenvereinbarungen ausgenommen. Sie sind verpflichtend bis zum 15. des auf die Beihilfenzahlung zweitfolgenden Kalendermonats zu entrichten. 

In Hinblick auf den nahenden Zahlungstermin per 31.03.2021 wird die Österreichische Gesundheitskasse Anfang Februar Zahlungsinformationen mit einem aktuellen Überblick über die bis dato ausstehenden Beiträge an die heimischen Betriebe versenden, um eine frühzeitige Planung zur Rückzahlung der bestehenden Beitragsrückstände zu erleichtern. 

Neuerungen bei Zahlungserleichterungen beim Finanzamt 

Die bis 15.01.2021 bestandenen Stundungen beim Finanzamt werden automatisch bis zum 31.03.2021 verlängert. Die Zahlungsfrist für die laufende Abgaben, die im Zeitraum vom 26.09.2020 bis 28.02.2021 fällig werden, wird automatisch auf den 31.03.2021 verschoben. 

Für zwischen dem 15.03.2020 und dem 31.03.2021 entstandene Abgabenrückstände kann zwischen dem 04.03.2021 und 31.03.2021 ein Ratenzahlungsantrag eingebracht werden, der Raten bis zum 30.06.2022 umfassen kann. Ist bis dahin eine vollständige Entrichtung nicht möglich, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine weitere Ratenzahlung für weitere 21 Monate beantragt werden. Die Stundungszinsen dafür betragen derzeit 1,38%. Für den Zeitraum vom 15.03.2020 bis 31.03.2021 fallen keine Stundungszinsen und Säumniszuschläge an. Für die ESt- oder KÖSt-Nachzahlungen aus der Veranlagung 2019 oder 2020 werden keine Anspruchszinsen vorgeschrieben. 

 

Für eventuelle Rückfragen zu diesem oder anderen Themen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. 


Quelle: https://www.gesundheitskasse.at/

 

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